COPD = chronic obstructive pulmonary disease

Was ist COPD ?

Bei der chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankung (engl. COPD) handelt es sich um eine entzündliche Verengung der kleinen Bronchien verursacht durch eine chronische Bronchitis. Häufig kommt es zugleich zu einer Zerstörung von Lungenbläschen (Alveolen), sodass sich große luftgefüllte Blasen in der Lunge bilden, die für die Sauerstoffaufnahme nicht mehr geeignet sind und aufgrund ihrer Größe gesundes Lungengewebe verdrängen und damit in seiner Funktion beeinträchtigen. Man spricht von einem sogenannten Lungenemphysem.Ursache ist in den meisten Fällen das Zigarettenrauchen, es gibt jedoch auch seltenere Gründe wie z.B. angeborene Enzymdefekte die in dieser Erkrankung münden.Die typischen Beschwerden sind Atemnot bei Belastung und chronischer Husten mit Auswurf. Die COPD wird aufgrund der Ähnlichkeit der Beschwerden häufig mit Asthma verwechselt. Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass die Verengung der Atemwege beim Asthma variabel ist und zwischen den Asthmaanfällen eine normale Lungenfunktion vorliegen kann, während die Lungenfunktion bei der COPD niemals normal ist und es zu einer kontinuierlichen schleichenden Verschlechterung der Erkrankung kommt.

Die wichtigsten Untersuchungen in der COPD-Diagnostik sind die Lungenfunktionsprüfung und bildgebende Verfahren, insbesondere die Computertomographie der Lunge.

Das in unserer Abteilung vorhandene Spektrum umfasst:

  • Lungenfunktionsprüfung
  • 6-Minuten-Gehtest
  • Arterielle Blutgasanalyse
  • Messung der Atemarbeit
  • Nächtliche transkutane CO2-Messung
  • In Kooperation mit der Radiologie München an unserem Standort:
  • CT der Lunge einschließlich spezieller Messverfahren zur Emphysemdiagnostik

Spätestens wenn eine COPD diagnostiziert wurde, sollte sofort das Rauchen eingestellt werden. Hierdurch kann das Fortschreiten der Erkrankung zwar nicht verhindert, zumindest aber verlangsamt werden. Therapeutisch kommen verschiedenste inhalative Medikamente zur Anwendung, wichtig ist jedoch vor allem regelmäßige körperliche Aktivität.

In besonders schweren Fällen bietet sich unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit einer endoskopischen Lungenvolumenreduktion mit Ventilen oder Coils an.

Weitere Informationen:

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