Ab Montag, 23. Februar 2026, wird zwischen der Siemensallee und der Ascholdinger Straße in Richtung stadtauswärts wieder eine Einbahnregelung eingerichtet. Der Autoverkehr Richtung stadteinwärts, einschließlich der Buslinie 134, wird über die Sollner Straße und die Hofbrunnstraße zur Aidenbachstraße und Siemensallee abgeleitet. Die Zufahrt zum Krankenhaus Martha-Maria ist nur von der Siemensallee kommend möglich. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich Ende Juni 2026 abgeschlossen.
Lungenfibrose
CT-Aufnahme bei Lungenfibrose
Was ist Lungenfibrose ?
Bei der Lungenfibrose handelt es sich um eine Gruppe von unterschiedlichen Erkrankungen die das Lungengewebe (Alveolen) betreffen. Die Gemeinsamkeit der Lungenfibrosen besteht darin, dass es durch eine meist länger anhaltende Entzündung zu einer Vernarbung von Lungengewebe und somit zu einer Störung der Sauerstoffaufnahme ins Blut kommt. Als Ursache können unter anderem eine Vielzahl von Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis) oder auch allergische Reaktionen (z.B. auf organische Stäube oder Schimmelpilze) zugrunde liegen. Eine sehr häufige Form ist die sogenannte idiopathische Lungenfibrose (IPF), die sich durch eine besonders ausgeprägte Vernarbung der Lunge auszeichnet und deren Ursache bislang nicht vollständig geklärt ist. Die Symptome einer Lungenfibrose sind unspezifisch und äußern sich häufig in Reizhusten und Belastungsatemnot.
Für die Therapie der Lungenfibrose ist eine exakte Diagnose der auslösenden Ursache von größter Bedeutung. Dies erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Lungenfachärzten, Radiologen und Pathologen.
Das in unserer Abteilung vorhandene Spektrum umfasst:
Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie, Bodyplethysmographie, Messung des Transferfaktors)
Blutgasanalyse
6-Minuten-Gehtest
Spiroergometrie
Spezielle Blutuntersuchungen auf Autoimmunerkrankungen und Allergien
Starre Bronchoskopie (einschließlich transbronchialer Kryobiopsien)
In schwierigen Fällen auch videoassistierte thorakoskopische Lungenbiopsien (VATS)
In Zusammenarbeit mit der Radiologie München an unserem Standort:
Hochauflösende Computertomographie der Lunge
Die Therapie richtet sich, wie bereits erwähnt, nach der Ursache der Lungenfibrose. Häufig wird eine entzündungshemmende und unter Umständen auch eine das Immunsystem hemmende Therapie mit entsprechenden Medikamenten verordnet. Im Falle einer allergischen Ursache liegt die Behandlung primär in der Beseitigung des Auslösers. Für die Sonderform der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) stehen seit einiger Zeit speziell für diese Erkrankung zugelassene Medikamente zur Verfügung.