Leistenbruchoperation

Jeder Leistenbruch sollte prinzipiell operiert werden. In unserem Haus stehen alle Methoden zur Versorgung eines Leistenbruches, auch beim Rezidiv, zur Verfügung und werden wahlweise individuell angewandt.

  • offenchirurgische Methode nach Shouldice: über einen Hautschnitt im Leistenbereich wird der Bruchsack beseitigt und die Bruchlücke durch spezielle Nähte, welche die Bauchwand durch Doppelung stärken, verschlossen.
  • offenchirurgische Methode mit Einbringen eines Kunststoffnetzes (so genannte Lichtenstein-Operation): dabei wird durch Einbringen eines körperverträglichen Kunststoffnetzes die Bauchwand spannungsfrei verstärkt.
  • Bauchspiegelmethode mit Netzeinlage: der Leistenbruch wird dabei über drei kleine Schnitte vom Bauchraum her unter Kamerasicht durch eine Kunststoffnetzeinlage verschlossen.

 

Welche Untersuchungen sind erforderlich?

  • übliche Operationsvorbereitung 
  • Ultraschalluntersuchung (Leiste und Hoden)

 

Stationärer Aufenthalt: zirka zwei bis fünf Tage

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